Bändchen und RFID-Chips

Unsere schönen Stoffbändchen haben auf dem Ancient Trance Festival 2021 einen RFID Chip.

Wozu plötzlich einen Chip?


Der Chip dient uns dazu, an den Eingängen möglichst reibungslos zu kontrollieren, ob ein Gast gegen Covid geimpft, davon genesen, oder getestet ist. Unser Festival kann dieses Jahr nur deshalb stattfinden, da wir uns ausführlich mit den derzeitigen Covid-Hygiene-Auflagen auseinandergesetzt haben - und diese entsprechend umsetzen. Letzten Endes, damit jeder von uns auch wieder gesund vom Festival nach Hause reist.



--> Hast du dein Ticket schon personalisiert? Nein? Dann kannst du das hier erledigen. <--


Was ist darauf gespeichert?

Was wir darauf speichern ist nur eine Nummer – ähnlich einer Nummer auf einem Ticket oder einem Bändchen. Der Unterschied ist lediglich, dass dieses elektronisch auslesbar ist.

Was passiert, wenn ich den Chip verliere?

Man kann den Chip ruhig verlieren. Falls diesen jemand finden sollte, kann diese Person im schlimmsten Fall lediglich die Nummer auf ihm auslesen. Wie bereits erwähnt, da dort nichts anderes drauf gespeichert ist, können aus dem Chip keinerlei persönliche Daten ausgelesen werden.

Funkt der Chip die ganze Zeit an meinem Arm?

Der Chip selbst hat keinerlei Batterie, er ist nicht „an“, und strahlt auch keinerlei Energie selbstständig ab. Man kann sich das so vorstellen wie Eure täglich genutzten EC Karten, oder beim Eingang am Fitnesscenter oder Skilift. Der Chip wird aktiviert, sobald er in die Nähe eines Lesegerätes kommt.

Mittels einer App können wir die Nummer aus dem verschlüsselten Chip auslesen, und da (nur) wir einen Zugang und Verbindung zu unseren Servern haben, worauf Eure von Euch selbst eingegebenen Daten gespeichert sind, können auch nur wir uns diese anzeigen lassen. 


Warum machen wir das?

Die Auflagen für das Ancient Trance Festival 2021 sind (hoffentlich) etwas einmaliges.

Wir speichern eure Kontaktdaten für eine mögliche Nachverfolgung, die wir ja auf Grund der Corona-Verordnung von jedem Gast, der mit uns feiert, gewährleisten müssen – das ist Bedingung für die Durchführung von Großveranstaltungen.

Was speichern wir noch?

Wenn ihr ein Testergebnis, Impfzertifikat oder Genesenenzertifikat vorlegt, speichern wir die Gültigkeit und Gültigkeitsdauer („gültig bis …“) eures Zertifikats in unserer Datenbank. Das heißt: Wir speichern hier NICHT, ob das Testergebnis positiv/negativ war!
Weiterhin speichern wir, wann die Person das erste Mal am Tag das Gelände betreten hat, da wir nur so abklären können, wann für jeden Gast der nächste Schnelltest erforderlich ist.

Verknüpfung zu Ticket-Code und Bestellung
Unser System hat beim Ticketkauf folgende Daten abgespeichert: Die Emailadresse an die das/die Ticket(s) rausgesandt wurde(n), und die Adresse des Bestellenden, um unserer steuerlichen Nachweispflicht nachzukommen. Das ist übrigens auf jedem Festival mit digitalem Vorverkauf der Fall.

Essensmarken
Sofern ihr auf unserem Festival helft, haben wir hier zudem die Daten eurer HelferInnenbewerbung, Essens- und Getränkegutscheine auf unseren Servern abgelegt.

Datenschutz

Auf diese Server haben nur wir Zugriff, sie sind verschlüsselt, stehen in Deutschland und arbeiten komplett Datenschutzkonform und gehören weder Google noch Amazon. Alle von Gästen erhobenen, persönlichen Daten löschen wir vier Wochen nach dem Festival, wenn sichergestellt ist das es keine postiven Coronafälle auf dem Festival unter den Teilnehmenden gab, die von den Behörden nachverfolgt werden müssen.



„Ok, aber teilt ihr diese Daten mit irgendwelchen Behörden?“

Zunächst einmal werden wir die Daten mit keiner Behörde freiwillig teilen, dies widerspricht unserer eigenen Auffassung von persönlicher Freiheit und Datensicherheit – das versteht sich von selbst!

Es gibt jedoch zwei Fälle in denen wir dazu gezwungen sein könnten:



1. Sofern es auf unserer Veranstaltung zu Coronainfektionen kommen sollte, müssen wir die Daten zur Kontaktverfolgung an das zuständige Gesundheitsamt weitergeben.

Nochmal: aktuell kann NIEMAND ein Festival mit mehr als 1.000 Gästen in Deutschland veranstalten oder besuchen, ohne sich dafür bereit zu erklären - und das wird auch leider noch eine Weile eine behördliche Auflage bleiben.

2. Wir werden gerichtlich auf Grund eines schwerwiegenden Vorfalls dazu verpflichtet – kommt hoffentlich nicht vor.



Verkauft Ihr die Daten?

Niemals! Es werden keine Daten verkauft, wir nutzen eure Daten auch nicht um euch irgendwelche unnötigen Emails zuzusenden. 



Gibt‘s auch coole Dinge an dem Chip?

Nebenher sei noch erwähnt, dass die RFID-Bändchen den Vorteil haben, dass ihr nicht die ganze Zeit eure Testergebnisse/Zertifikate mit euch herumschleppen müsst. 

Natürlich sehen auch wir, daß es auf einem „ancient“ Festival seltsam ist, mit so einem doofen Chip rumzulaufen der eher weniger „altertümlich“ ist - da sind wir auch sehr sensibel.

Hättet Ihr uns vor 2-3 Monaten darauf angesprochen, hätten wir ganz ungläubig den Kopf geschüttelt.

Jedoch haben wir bei der Planung in diesem Jahr die Notwendigkeit gesehen (um eben die Abläufe an den Eingängen händelbar, einfacher und datensicher zu gestalten) auf diese Technik zurückzugreifen.